“Hat uns niemand zugetraut”: ÖVP NÖ zu Gemeinderatswahlen
Das Debakel konnte abgewendet werden, so bringt es ÖVP NÖ Geschäftsführer Zauner, angesprochen auf das Ergebnis der NÖ Gemeinderatswahlen, auf den Punkt. Tatsächlich ist man wohl mit dem sprichwörtlichen “blauen Auge” davongekommen.
568 Gemeinden, genau 568 Mandate weniger
Die ÖVP bleibt mit einem Ergebnis von 46,9 % klar die stärkste Kraft im Land, muss jedoch einen Stimmenverlust von rund 6 % hinnehmen. Dadurch verfehlte die Partei landesweit gesehen die absolute Mehrheit, die sie vor der Wahl noch innehatte. Trotz des Rückgangs zeigte sich die ÖVP erleichtert, dass der Verlust geringer ausfiel als erwartet. Hatten doch Im Vorfeld der Wahl manche ein massives Debakel für die Volkspartei prognostiziert.
NÖ Gemeinderatswahlen: Zahl der ÖVP BürgermeisterInnen noch ungewiss
Die Suche nach Koalitionspartnern beginnt nun in zahlreichen Gemeinden, in denen die ÖVP zwar die relative Mehrheit halten konnte, aber auf Unterstützung angewiesen ist. Die Landespartei betonte, dass sie sich nicht in diese Verhandlungen einmischen werde. Es liege in der Hand der jeweiligen Gemeindeparteien vor Ort, mit welchen Partnern sie zusammenarbeiten möchten. Ein Lichtblick innerhalb der Volkspartei waren die BürgermeisterInnen, die aus der Oppositionsrolle heraus die absolute Mehrheit in ihren Gemeinden erlangen konnten. Wir haben einige dieser Bürgermeister und natürlich Landesgeschäftsführer Matthias Zauner dazu vor die Kamera geholt.
Im Bild: Florian Weigl (links), der designierte Bürgermeister von St. Martin-Karlsbach und Georg Ertl, designierter Bürgermeister von Emmersdorf an der Donau – beide holten aus der Oppositionsrolle heraus die absolute Mehrheit.
