Nette Leit mit Mikrokredit – Pionierin Hagg-Thun – Teil 2
Im zweiten Teil des Talks mit Aglaë Hagg-Thun geht es darum, wo die ökumenische Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit gebraucht wird – und warum. Sie erklärt uns, wie viel mit wenig bewirkt werden kann – auch wenn es dabei Rückschläge gibt.
Mikrokredit: Wie eine säkuläre Gesellschaft motivieren?
Aglaë Hagg-Thun erklärt, wie Oikocredit in heutigen Zeiten versucht, Menschen für das kleine Investment des Mikrokredits zu gewinnen. Es geht nicht nur um Glauben, sondern auch um andere Motivationsfaktoren wie humanistisches und pragmatisches Engagement. Der Wunsch, in der Welt etwas zu bewirken reiche für viele aus, um Freude und Erfüllung zu finden. Beispiele aus der Praxis zeigen, wie Oikocredit durch die Bereitstellung von beispielsweise erneuerbarer Energie mit Mikrokrediten das Leben von Gemeinschaften auf einen Schlag enorm erleichtern konnte.
Erfahrungen, Rückschläge und Herausforderungen rund um den Globus
Von Kambodscha bis Ruanda: Aglaë Hagg-Thun teilt ihre persönlichen Erfahrungen und die Herausforderungen, denen sie im Rahmen ihres Oikocredit-Engagements begegnet. Sie spricht über die Bedeutung von Autorität, die sie manchmal für unabdingbar hält in Ländern, die von Konflikten und Armut betroffen sind. Ihre Geschichten zeigen, wie die Genossenschaft durch ihre Arbeit zur Stabilisierung und Entwicklung dieser Gesellschaften beiträgt, auch wenn Rückschläge wie in Ruanda eben vorkommen. Erfahren Sie mehr über die bewegenden Ereignisse, Erlebnisse und die Arbeit der Genossenschaft. Mehr dazu im Video!
