Ybbs & Pöggstall: Rotes Kreuz bald weg?
Seit Tagen brodelt es in den Gemeinden Ybbs an der Donau und Pöggstall: Die dortigen Notarztstellen des Roten Kreuzes sollen gestrichen werden, was für hitzige Diskussionen sorgt. PatientInnen und Ärzte gleichermaßen sehen hier eine gefährliche Entwicklung.
Unterversorgte Gebiete bis ins Waldviertel hinauf
Die Notarztstelle Ybbs deckt ein riesiges Gebiet ab, das Notarzteinsatzfahrzeug ist 24 Stunden betriebsbereit – und fährt bei Bedarf auch in entlegenere Gebiete im Waldviertel. Die Schließung würde bedeuten, dass Notärzte aus größerer Entfernung anrücken müssten. Im Ernstfall, wie einem nächtlichen Unfall auf der Westautobahn A1, könnten so wertvolle Minuten verloren gehen – Zeit, die über Leben und Tod entscheiden kann. Die Bevölkerung ist deswegen alarmiert, denn gerade für ältere Menschen und in Notfallsituationen ist eine schnelle medizinische Versorgung unerlässlich.
Rotes Kreuz schon jetzt mit Herausforderungen
Pöggstall wäre von einem Abzug der Notarztstelle besonders betroffen, denn die ohnehin schon schwierige Notfallversorgung im weitläufigen Waldviertel würde so weiter erschwert. Lange Anfahrtszeiten, unwegsames Gelände und schlechte Handyverbindungen stellen die Einsatzkräfte schon jetzt vor große Herausforderungen. Entsprechend regt sich auch im Waldviertel Widerstand. Warum die Schließung gerade in dieser Region so problematisch ist und wie die BewohnerInnen reagieren, das haben wir für Sie im Video.

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